Kategorie | Ehrenhalle im Burggarten
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Ehrenhalle im Burggarten
0 Kommentare | Veröffentlicht von Jutta Jaeger in Ehrenhalle im Burggarten
Im Jahre 1923 wurde die Ehrenhalle eingeweiht. Es war die „Weimarer Zeit“ – so ist auch die Aussage der vier Figuren samt Liedtexten zu verstehen.
Das Ehrenmal ist im Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges entstanden. Es sind zwei männliche und zwei weibliche Figuren mit je einer Anfangszeile eines Liedes:
- von links der Landwehrmann – „Steh ich in finstrer Mitternacht …“
- Mutter mit dem Kind – „Maikäfer flieg, dein Vater ist im Krieg …“
- Junge Frau – „Scheiden das bringt Grämen …“ Zeile aus dem Volkslied „Morgen muss ich fort von hier, und muss Abschied nehmen …“
- Junger Soldat mit geschultertem Gewehr – „Es braust ein Ruf wie Donnerhall …“ – „Die Wacht am Rhein“
- Treue Liebe 1824 – von Wilhelm Hauff (1802-1827)
- Steh ich in finstrer Mitternacht so einsam auf der stillen Wacht, so denk ich an mein fernes Lieb, – ob mir´s auch treu und hold verblieb. (Erste von sechs Strophen)
- Maikäfer flieg – Volksweise aus der Zeit des 30 jährigen Krieges
- Maikäfer flieg! Dein Vater ist im Krieg, dein´ Mutter ist im Pommerland, Pommerland ist abgebrannt. Maikäfer flieg.
- Lebewohl – Volkslied, 1690 gedruckt – Friedrich Silcher 1789 – 1860 (1827)
- Morgen muss ich fort von hier und muss Abschied nehmen, oh du allerschönste Zier, Scheiden das bringt Grämen. Da ich dich so treu geliebt über alle Maßen, soll ich dich verlassen, soll ich dich verlassen!
- Die Wacht am Rhein – „Frisch und mit Begeisterung“ Melodie 1840 –Text 1854
- Es braust ein Ruf wie Donnerhall, wie Schwertgeklirr und Wogenprall: zum Rhein, zum Rhein zum deutschen Rhein, wer will des Stromes Hüter sein? Lieb Vaterland magst ruhig sein, lieb Vaterland magst ruhig sein; fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein, fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein.
